AKTUELL

Abschied von KMD Hans-Eugen Ekert

Liebe Freunde unserer Kirchenmusik,

im Mai 1983 habe ich meinen Dienst in der Lukaskirche angetreten. Die Vision einer „wohlbestallten Kirchenmusik“ im Kopf, war ich einigermaßen erstaunt, dass gerade mal 11 mehr oder weniger betagte Damen zum Singen kamen. Die spirituelle Dimension lag mir am Herzen, die Historische Aufführungspraxis war mir von Anfang an ein Anliegen. Dass aus diesen bescheidenen Anfängen die Lukaskantorei geworden ist, ein Chor, der im Konzert der Stuttgarter Ensembles seinen Platz hat, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.

Händels Messias, das Mozart-Requiem, Mendelssohns Elias – wie alle unsere Konzerte mit historischen Instrumenten aufgeführt –, Monteverdis Marienvesper und Bachs große Passionen, die H-Moll-Messe und das Weihnachtsoratorium in der ursprünglichen Aufführungsform in sechs Gottesdiensten der Weihnachts-Festzeit sind nur einige wenige Höhepunkte unserer Konzerte in den letzten 33 Jahren. Wichtig war immer die Entdeckung und Wiederbelebung wenig bekannter oder gänzlich vergessener Werke, wie zum Beispiel Kantaten des Händel-Lehrers Friedrich Wilhelm Zachow, die Johannespassion von Christoph Demantius, die Zwei Lieder vom Leyden und Tode Jesu Christi des Stuttgarter Hofkapellmeisters Samuel Capricornus, die Missa: ganz Teudsch von Michael Praetorius, das Passionsoratorium Musicalisches Gespräch von Johann Wendelin Glaser, das Te Deum des Stuttgarter Stiftsorganisten Philipp Friedrich Boeddecker, die Missa in labore requies von Georg Muffat. Die beiden letztgenannten Werke standen auch im Mittelpunkt meines Abschiedskonzerts am 26. März 2017 in der Lukaskirche.

Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen bedanken, für Ihren Mut, sich auf Unbekanntes einzulassen, Ihren Zuspruch, Ihre positiven und ermutigenden Rückmeldungen – und auch für Kritik, an der man wachsen konnte.

Mein Dienst geht bis zum 31. März, und ich freue mich sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass ab dem 1. April eine sehr qualifizierte Nachfolgerin ihren Dienst an der Friedens- und Lukaskirche antreten wird: Kantorin und Konzertsängerin Tanja Luthner. Frau Luthner ist 34 Jahre alt, hat in Tübingen Kirchenmusik A studiert und war vier Jahre in Leichlingen bei Köln als Kantorin tätig. Derzeit absolviert sie ein Schulmusikstudium mit Hauptfach Gesang an der Stuttgarter Musikhochschule und beabsichtigt, nach ihrem Abschluss weiterhin an dieser Stelle zu arbeiten. Der Kinderchor wird von der Sopranistin Undine Holzwarth übernommen. Tanja Luthner wird am Ostersonntag in der Lukaskirche im Gottesdienst in ihr Amt eingeführt.
Am Totensonntag, 26. November, wird sie mit der Lukaskantorei und dem Lukas-Barockorchester das Mozart-Requiem aufführen. Bitte schenken Sie Frau Luthner und Frau Holzwarth Ihr Vertrauen und gehen Sie weiterhin auf musikalische Entdeckungsreise in die Lukas- und Friedenskirche!

À propos Reise: Neben meiner weitergeführten Tätigkeit als Leiter des Lukas-Barockorchesters Stuttgart, Cembalist und Konzertorganist werde ich mich vermehrt als Reiseleiter betätigen: Orgelfahrten nach Thüringen, Oberschwaben, Hessen, Ostfriesland, Siebenbürgen, Graubünden, ins Elsass, … Für 2018 ist eine Orgelfahrt durch ganz Deutschland geplant: "Vom Neckarstrand zur Waterkant". Und nicht zu vergessen: die Fahrrad-Orgelreisen. Ich nehme Sie gerne mit!

Bleiben Sie behütet!
Von Herzen: Ihr Hans-Eugen Ekert

Die Webseite meiner Projekte erreichen Sie ab April 2017 über meine Hauptadresse www.hanseugenekert.de oder auch über die Projektadressen www.orgelfahrten.de und www.lukasbarockorchester.de.

 

Herzlich willkommen!

„Bey einer andächtigen Musiq ist allzeit Gott mit seiner Gnaden Gegenwart“ (J.S. Bach)

Herzlich willkommen liebe Musikfreunde,

mit dieser Seite möchten wir, die Lukaskantorei Stuttgart, Ihnen uns und unser musikalisches Umfeld vorstellen und Sie über unsere Arbeit und somit über unser vielfältiges musikalisches Programm  auf dem Laufenden halten.

Unsere Kantorei besteht aus circa 50 Sängerinnen und Sängern. Im gemeinsamen Hineinwachsen in den Chorklang und Erschließen eines musikalischen Kunstwerks bildet sie eine Erlebnisgemeinschaft. Dazu gehören Konzerte (die „Historische Aufführungspraxis“ ist uns wichtig) und Gottesdienste, aber auch Chorfahrten und die Lust am Zusammensein.

Die Erfahrung, dass Singen Freude macht und - auch in Grenzsituationen - Lebensausdruck sein kann, prägt diese Arbeit mit ... Bach, Buxtehude, Biber, Brahms, Beatles ... und ...,

gerne auch mit Ihnen!

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PROGRAMM AB APRIL 2017

 

Letzte Aktualisierung am 27.03.2017